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sk7030
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Re: Video von RZT

#11 Beitrag von sk7030 » 30 Jan 2020, 23:14

Man sollte aber auch nicht vergessen, daß es sich bei Lohnarbeit immer um ein Ausbeutungsverhältnis handelt.
Völker hört die Signale..
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canschmidt
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Re: Video von RZT

#12 Beitrag von canschmidt » 01 Feb 2020, 20:34

minimax0_8 hat geschrieben:
30 Jan 2020, 22:39
ckich hat geschrieben:
24 Jan 2020, 09:19
Offenbar hat minimax0_8 irgendwelche Problem mit Firmen, wie RZT, ZT.
Mal sehen wer als nächstes dran ist......
Stimmt, genauso ist das. Ich habe eine allgemeine Ablehnung gegenüber Firmen und Produkten bei denen die Wörter Sport, Racing oder Tuning im Namen enthalten sind. Da Neige ich öfter zur Ironie oder gar zur Polemik.
Fischbert hat geschrieben:
24 Jan 2020, 06:26
Der Mann betreibt seit über 20 Jahren erfolgreich eine Firma und sorgt mit seiner Idee dafür, das weitere Menschen in Lohn und Brot stehen.
Man sollte aber auch nicht vergessen, daß es sich bei Lohnarbeit immer um ein Ausbeutungsverhältnis handelt.

Liebe ZT, LT und RZT Fans ich hoffe ihr habt Nachsicht mit mir.
.... Nun denn..... Dann meide so ein Verhältnis und werde dein eigener Arbeitgeber.... Lach.... Ich hab Nachsicht... 😏... zurück zum Thema.: informative und fachlich gute Videos von www.rzt.de.
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Re: Video von RZT

#13 Beitrag von minimax0_8 » 02 Feb 2020, 00:58

M.R.K. Mopedgarage hat geschrieben:
30 Jan 2020, 23:04
Ausbeutungsverhältnis? Sei doch froh, dass der Chef den Karren zieht...
Gewerbetreibende haben ist nicht leicht. Es gibt Unternehmer die ihren Angestellten mehr auszahlen als sich selbst und trotzdem handelt es sich um Ausbeutung.
Der Lohn ist der Preis für die Ware Arbeitskraft. Wie bei jeder anderen Ware auch hängt der Preis von den Herstellungskosten ab. Der Wert der Arbeitskraft ist geringer als der Wert der Produkte die sie hervorbringt. Diese Differenz wir in der Ökonomie als Mehrwert bezeichnet. Auf den Mehrwert hat es der Unternehmer abgesehen und diesen eignet er sich auch an.

M=W-C-V

M=Mehrwert
W=erzeugter Warenwert
C=konstantes Kapital(Produktiosmittel)
V=variables Kapital(Lohn)
canschmidt hat geschrieben:
01 Feb 2020, 20:34
.... Nun denn..... Dann meide so ein Verhältnis und werde dein eigener Arbeitgeber.... Lach.... Ich hab Nachsicht... 😏... zurück zum Thema.: informative und fachlich gute Videos von www.rzt.de.
Dann müßte ich mich selber ausbeuten.
Eine Ausnahme bei der kapitalistischen Produktionsweise bildet die unproduktive Arbeit. Dabei handelt es sich um notwendige Arbeit die keinen Mehrwert erzeugt bzw erzeugten Mehrwert verbraucht wie z.B. das löschen von Waldbränden.
Mein Favorit ist das arbeiten in der Kooperative bzw. Produktionsgenossenschaft.
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Re: Video von RZT

#14 Beitrag von M.R.K. Mopedgarage » 02 Feb 2020, 10:18

Frage dich, aus welchen Hintergrund und vorallem wann der Begriff der Ausbeutung geprägt wurde.
Leider wird der Terminus heute immernoch ungefiltert gelehrt.

Weniger realitätsfern wäre 2020 die Bezeichnug der Nutzbarmachung.
Denn nutzt es nicht allen ein Arbeitsverhältnis zu haben, egal auf welcher Seite man steht?
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Re: Video von RZT

#15 Beitrag von canschmidt » 02 Feb 2020, 11:07

minimax0_8 hat geschrieben:
02 Feb 2020, 00:58
M.R.K. Mopedgarage hat geschrieben:
30 Jan 2020, 23:04
Ausbeutungsverhältnis? Sei doch froh, dass der Chef den Karren zieht...
Gewerbetreibende haben ist nicht leicht. Es gibt Unternehmer die ihren Angestellten mehr auszahlen als sich selbst und trotzdem handelt es sich um Ausbeutung.
Der Lohn ist der Preis für die Ware Arbeitskraft. Wie bei jeder anderen Ware auch hängt der Preis von den Herstellungskosten ab. Der Wert der Arbeitskraft ist geringer als der Wert der Produkte die sie hervorbringt. Diese Differenz wir in der Ökonomie als Mehrwert bezeichnet. Auf den Mehrwert hat es der Unternehmer abgesehen und diesen eignet er sich auch an.

M=W-C-V

M=Mehrwert
W=erzeugter Warenwert
C=konstantes Kapital(Produktiosmittel)
V=variables Kapital(Lohn)
canschmidt hat geschrieben:
01 Feb 2020, 20:34
.... Nun denn..... Dann meide so ein Verhältnis und werde dein eigener Arbeitgeber.... Lach.... Ich hab Nachsicht... 😏... zurück zum Thema.: informative und fachlich gute Videos von www.rzt.de.
Dann müßte ich mich selber ausbeuten.
Eine Ausnahme bei der kapitalistischen Produktionsweise bildet die unproduktive Arbeit. Dabei handelt es sich um notwendige Arbeit die keinen Mehrwert erzeugt bzw erzeugten Mehrwert verbraucht wie z.B. das löschen von Waldbränden.
Mein Favorit ist das arbeiten in der Kooperative bzw. Produktionsgenossenschaft.
... huch..?.... Ein angehender Wirtschaftswissenschaftler?... Na, dann : ein kleiner Tipp eines Kapitalisten :) fang mal an zu arbeiten...verändert völlig den Betrachtungswinkel! Denn dort wird Leistung entlohnt 😄-----wenn ein guter Arbeitgeber.. harr, harr, harr.
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Re: Video von RZT

#16 Beitrag von minimax0_8 » 02 Feb 2020, 13:20

Wenn tatsächlich die Leistung bezahlt würde gebe es keinen Gewinn. Dieser ist aber notwendig, zumal das vorgeschossene Kapital in der Regel verzinst ist.
Beim Lohn handelt es sich um einen Tausch von Geld gegen Ware(Arbeitskraft).
M.R.K. Mopedgarage hat geschrieben:
02 Feb 2020, 10:18
Weniger realitätsfern wäre 2020 die Bezeichnug der Nutzbarmachung.
Denn nutzt es nicht allen ein Arbeitsverhältnis zu haben, egal auf welcher Seite man steht?
Arbeit gibt es nur wenn jemand damit einen Gewinn erzielen kann. Wenn dieser Prozeß ins stocken gerät haben die Arbeiter kein Einkommen mehr. D.h. die Existenz der Menschen ist einzig und allein von der erfolgreichen Kapitalakkumulation abhängig. Diese Art von Abhängigkeit macht keinen Sinn für die Mehrheit der Menschen.
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Re: Video von RZT

#17 Beitrag von M.R.K. Mopedgarage » 02 Feb 2020, 15:09

Den letzten Satz musst dir mir erklären. Woher nimmst du diese kühne Behauptung?
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Re: Video von RZT

#18 Beitrag von minimax0_8 » 02 Feb 2020, 22:35

Um zu leben muß man essen. Wer keinen Acker besitzt um Nahrungsmittel zu produzieren muß sie als Ware kaufen. Wer kein Geld hat kann sich nichts zu essen kaufen. Um Geld zu erwerben muß die Arbeitskraft verkauft werden. Der verkauf der Arbeitskraft funktioniert nur wenn es Unternehmen gibt die geschäftlich erfolgreich sind. Die Unternehmen konkurrieren um die selben Marktanteile, d.h. sie arbeiten gegeneinander, Pleiten und Krisen sind die Folge davon. Kommt es zur Krise dann werden keine Investitionen mehr getätigt, die Anleger ziehen ihr Kapital aus den Firmen zurück und die Produktion wird gedrosselt oder sogar komplett eingestellt. Der notwendige Bedarf an den Gütern spielt dabei keine Rolle.
siehe Griechenland 2010, Argentinien 2002, USA 1929 u.a.
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Re: Video von RZT

#19 Beitrag von RenaeRacer » 02 Feb 2020, 23:11

Lieber Henning, lieber Matthias!

So gern ich eurer Debatte über das VIDEO VON RZT beiwohne,
wünsche ich mir etwas mehr Nähe zum Thema.

Danke
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Re: Video von RZT

#20 Beitrag von ckich » 03 Feb 2020, 08:30

Das hier erinnert mich stark an der schwarzen Kanal und Karl-Eduard von Schnitzler.
Hackt hier auf Arbeitgeber rum, was er dabei vergisst, der Staat ist der Größe "Ausbeuter", der kassiert nicht nur beim Arbeitnehmer auch beim Unternehmer bzw. dem Unternehmen usw. ab.
Ein Arbeitgeber kannst immer noch ein suchen der dich "weniger ausbeutet", mit Steuern und Abgaben die der Staat einkassiert, sieht da schon deutlich schlechter aus.

"Mein Favorit ist das arbeiten in der Kooperative bzw. Produktionsgenossenschaft."
Das das nicht funktioniert, hat die Geschichte schon gezeigt.
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