Neuer Kettensatz fällig


  • Primär immer so lang wie möglich um das Getriebe zu schonen. Den Rest über Sekundär anpassen


    Die Überlegung ist grundsätzlich richtig, aber die Drehmomentreduktion zwischen einem Primär von 20/65(S51) zu 21/62(S70) liegt bei nicht ganz 10%.

    Bei einem Eingangsdrehmoment von 10Nm hast du entweder 32,5Nm oder 29,5Nm auf der Festradwelle, glaub da sollte man sich lieber um Lastspitzen im Antriebstrang kümmern.

  • Da ich etwas gesucht habe, wieso gibt es kein fertiges 5.Gang mit zweiten kurzen Gang?
    Die bis 200 Euro, haben nur ein langen oder kurzen ersten, möchte aber den zweiten in Kurz haben und den 5. Gang an sich in kurz.
    Ein normalen oder langen 5 Gang wird mein 60er Zylinder nicht packen.

    Wegen einem ordentlichen Kettensatz bin ich noch unentschlossen, möchte ungern mehrere verschiedene Sachen mischen wo nichts richtig zu einander passt.

  • ZT 5 gang mit mittleren ersten Gang fährt Traumhaft.

    Warum soll der 60er das nicht schaffen?

  • Das gilts halt zu ermitteln, von der abstufung her ist das 5gang mittel (lang) 24:32 das perfekteste. Somit hast du in jeden gang ca 2000umin abstufung und man kann auch dementsprechend den auspuff auf mehr spitzenleistung auslegen. Sollte esder letzte gang nicht packen aus zu drehn dann macht man halt sekundär anders.

    Mein 77er muss ich zb mit 13er ritzel fahren damit der 5te ordentlich läuft aber der motor überdreht auch bis 12k und ich hab trotzdem auf der geraden 98kmh ausgedreht bei 11k

  • Das ZT 5-Gang mit mittlerem 1.Gang sollte problemlos funktionieren, der Rest ist Sache vom Auspuff.

    Das Getriebe harmoniert auch problemlos mit einem 50er Serienmotor, man fährt dadurch zwar kaum schneller (ca.3km/h) aber der Verbrauch und das Geräusch reduzieren sich enorm. Und bis 3% Steigung drückt der Motor den 5. Gang auch noch und das Sekundär mit 15:34. Man fährt die 60km/h mit 800U/min weniger an der Kurbelwelle.

    Wenn man hier im Auspuffbereich mit geschlossenen Kegeln arbeit klappt das dann natürlich nicht mehr so gut, es fehlen dann die Ganganschlüsse, denn auf die Bandbreite kommt es hier an.

  • An sich ist es mein Alltagsmoped aber am Wochenende geht's auch mal in Wald oder den Spülfeldern (sandgrube bissel crossen).
    Das sollte von vornherein eingeplant sein, wäre da der zweite in kurz nicht sinnvoll oder vielleicht was ganz anderes?

  • Ich hab mir jetzt die 420er Regina mit 112 Glieder bestellt, hab ja ne S50 mit S51 Motor, dazu ein 420er Ronge Ritzel und ein Stino Mitnehmer hinten, mal sehen wie das so passt.
    Mit dem ZT95 G den ich mir einbauen lasse, sollte das alles passen.

  • Das wäre ja dann der SR50 Mitnehmer und ein Kettenrad, hab jetzt erstmal nur ein neuen Original Mitnehmer da.
    Ich hab ja alles zuhause liegen, ich leg mir das mal Roh ohne Motor hin und guck mal wo was nicht passen könnte.

  • Mahlzeit, für alle die die sich noch unschlüssig sind und nicht wissen
    in welches Kettenrad sie investieren sollen, hab ich den alten
    MZA-Kettenradmitnehmer noch mal aus der Schrottkiste gekramt
    und eine Kette aufgelegt. Man sieht deutlich, dass sich die Kette
    vom MZA-Kettenrad sehr weit abheben lässt, zum Vergleich ein
    Maßhaltiges-Kettenrad. Und nein, das MZA-Kettenrad ist nicht
    verschlissen, dass hat nur ca. 1.000km runter und die Kette ist
    auch neu, es ist einfach nicht für die Kettentypen 420 oder 415
    konzipiert. Das kann ja jeder selber mal bei sich prüfen und dann
    berichten.

  • Jein.

    Wichtig ist bei den Nachbaumitnehmer die Zahnbreite zu prüfen.
    Die erforderliche Zahnbreite für die DDR-Kette (Typ 086) ist 4,85mm.
    Die meisten neuen Kettenräder sind jedoch reichlich 5mm breit. Die
    Ketteninnenbreite ist 5,21mm, daher passt die zwar drauf läuft
    jedoch recht eng und entspricht nicht der Norm. Diese Breite sollte
    daher angepasst und das Kettenrad abgedreht oder geschliffen
    werden.

    Zu prüfen ist, ob der Fußkreisdurchmesser am Kettenrad stimmt,
    der muss 129,13mm betragen, vermutlich wird man hier aber nur
    ca. 127mm messen und wäre damit unbrauchbar, denn das
    Toleranzfeld liegt hier bei ca. ± 2/10mm.

    Weiterhin fehlt meist der Zahnfasenradius an den Nachbaurädern.
    Den kann man jedoch mit einer Flex, nachträglich noch selber ran-
    ziehen. Dieser Radius sollte ca. 13mm betragen und 0,7mm von
    den Stirnseiten des Zahnkopfes ausgebildet werden.

    Wenn man es genau nimmt sind die Nachbaumittnehmer auch
    nur bedingt nutzbar mit einer DDR-Kette, jedoch viel besser als
    mit den sonst gebräuchlichen Motorradketten, auf Grund der
    größeren Rollendurchmesser. Wichtig sind dennoch die oben
    genannten Anpassungen!

    Zahnschnitt für Kette (Typ 086):

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!