RVFK 20 gegen LT 21er austauschen ?

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Re: RVFK 20 gegen LT 21er austauschen ?

#31 Beitragvon eh-91 » 19 Feb 2017, 15:55

Mza lässt das doch komplett neu produzieren... da kann man doch alles perfekt abstimmen und muss keine Kompromisse eingehen und mikuni oder amal Nadeln einbauen.
Dass bei dem Kram LT dahinter steckt is doch nun kein Geheimnis.
Es dauert zwar immer sehr lang, aber es kommt auch kein Schrott raus.

Das es immer billiger wird und auch die Produktion vermehrt ins Ausland geht macht mich traurig. Auch Entwicklung kostet.

Einige merken es und geben schon jetzt 10€ mehr aus und kaufen Qualität. Aber so ist das nun mal.

Ich habe damals 20er lt und den RZT getestet und konnte keinen unterschied feststellen.

Werd aber dann im Sommer für meinen 85er auch zum 21er von LT greifen
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Re: RVFK 20 gegen LT 21er austauschen ?

#32 Beitragvon Mopedschmiede » 19 Feb 2017, 16:30

Also nochmal zum klaren Verständnis, der 21er BVF ist erst seit Ende 2016 - Anfang 2017 auf dem Markt und ist nicht das Teil was bei Ebay für 25€ verkauft wird. Nicht immer gleich unreflektiert alles über einen Kamm scheren, wer fähig ist einen Vergaser richtig einzustellen muss das Teil nicht bei LT kaufen. Wie gesagt ich geb auch mal was zum testen raus, es bringt uns nur nicht weiter wenn jeder irgendwas redet und keiner das Selbe meint, denkt auch mal dran das hier Aussenstehende mitlesen. Der Vergaser von dem wir reden muss maximal am Schwimmerstand kontrolliert und nachjustiert werden und hat im vergleich zu anderen Modellen ein, zwei Neuerungen, läuft ausserdem sofort und hat den BVF- Guss und nicht den FEZ- Guss sowie auch BVF Düsen etc. steht auch so drauf. Streuungen will man natürlich nicht ausschließen aber verglichen mit dem RVFK ist er besser weil er nicht dessen Kinderkrankheiten hat. Ich sag nur unregelmäßiger Leerlauf, Absaufen und spucken aus dem Überlauf, das kennt jeder zweite RVFK Käufer. Sind beides Gute Vergaser die man empfehlen kann aber in der 21mm Version ziehe ich den MZA Vergaser vor, im Bereich 19mm ist es dann doch lieber der RVFK 18. Wenn wir das ausser der Tatsachen differenziert angehen wollen, dann brauchen wir ein Moped, einen Motor, einen Prüfstand und sämtliche 21er Vergaser in Originaloptik. In Sachen Alltagstauglichkeit ist Version MZA/LT numal Nummer 1, einfach weil ich mir nicht gern die Klamotten mit Sprit vollrotzen lasse und Absaufen nach lange Ampelphase auch uncool ist. ;)
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Re: RVFK 20 gegen LT 21er austauschen ?

#33 Beitragvon Rennopa » 19 Feb 2017, 17:57

Mein RVFK rotzt nicht aus dem Überlauf und an der Ampel kann ich stehen so lange ich will und die Kiste fährt ganz normal an...meine ich.
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Re: RVFK 20 gegen LT 21er austauschen ?

#34 Beitragvon Björn Heinze » 19 Feb 2017, 18:58

Ich hab den 16er RVF und der rotzt auch nicht. Und säuft auch nicht ab nach längerem Leerlauf.
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miba
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Re: RVFK 20 gegen LT 21er austauschen ?

#35 Beitragvon miba » 19 Feb 2017, 19:24

Björn Heinze hat geschrieben:Ich hab den 16er RVF und der rotzt auch nicht. Und säuft auch nicht ab nach längerem Leerlauf.


also bist du mit dem vergaser so halbwegs zufrieden? steht da auch fez drauf und ifa?
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Re: RVFK 20 gegen LT 21er austauschen ?

#36 Beitragvon Björn Heinze » 19 Feb 2017, 19:59

Ich kann mich nicht beklagen bisher. Auf dem Karton stand IFA drauf.
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Re: RVFK 20 gegen LT 21er austauschen ?

#37 Beitragvon Mopedschmiede » 19 Feb 2017, 20:24

Wir reden ja auch vom 21er ;) da ließt man das öfter, auch in den Benzingesprächen in der Werkstatt etc. war das immer mal wieder Thema, auch hier im Forum.
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Re: RVFK 20 gegen LT 21er austauschen ?

#38 Beitragvon Pionier_82 » 19 Feb 2017, 20:44

Mal ein anderes Bsp. zum Vergaserproblem - Überfetten.

Einstellprobleme kann es auch bei diversen Zylindern geben, wenn diese Steuerzeitentechnisch, im Grenzbereich liegen, sprich Zylinder, welche ohnehin schon im unteren Drehzahlbereich, stärker zum überfetten neigen. Dort wird man keine befriedigenden Ergebnisse bekommen.
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Re: RVFK 20 gegen LT 21er austauschen ?

#39 Beitragvon cib » 19 Feb 2017, 21:12

Hatte nen 18er RVFK. Hab da 2 Jahre lang rumprobiert. Der Teillasbereich geht traumhaft abzustimmen, wenns passt gehts sauber wie vom Gummiband gezogen nach vorn. Hab mit allen Nadeln, Nadeldüsen, LLD`s rumprobiert, noch x verschiedene Hohlschieber gebastelt, Nadelventile und natürlich auch Schwimmerstandskombinationen. Er kann super anspringen, nen Top Übergangsverhalten in - und aus dem Teillasbereich haben. Jede der beiden Schwimmerkammern ist einmal abgefallen, bis ich sie nachgelötet habe. Was aber ums verrecken nicht zu beseitigen war, ist das spucken aus dem Überlauf, wenns mal über 9500 U/min ging. Egal wie niedrig der Kraftstoffstand auch war, bishin zum wegbleiben mager. In Zusammenhang damit überfetten und kurzes Wegbleiben nach fahren in diesem Bereich. Das hat mich letztlich dazu bewogen den doch gegen nen Mikuni VM20 zu tauschen. Die Originaloptik ist zwar dahin, dafür aber etwas mehr Bums (halt 20 zu 18) und endlich nen sauberes Ansprechen und Drehzahlorigien ohne böse Folgen...
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Re: RVFK 20 gegen LT 21er austauschen ?

#40 Beitragvon Mopedschmiede » 19 Feb 2017, 21:25

cib hat geschrieben:Hatte nen 18er RVFK. Hab da 2 Jahre lang rumprobiert. Der Teillasbereich geht traumhaft abzustimmen, wenns passt gehts sauber wie vom Gummiband gezogen nach vorn. Hab mit allen Nadeln, Nadeldüsen, LLD`s rumprobiert, noch x verschiedene Hohlschieber gebastelt, Nadelventile und natürlich auch Schwimmerstandskombinationen. Er kann super anspringen, nen Top Übergangsverhalten in - und aus dem Teillasbereich haben. Jede der beiden Schwimmerkammern ist einmal abgefallen, bis ich sie nachgelötet habe. Was aber ums verrecken nicht zu beseitigen war, ist das spucken aus dem Überlauf, wenns mal über 9500 U/min ging. Egal wie niedrig der Kraftstoffstand auch war, bishin zum wegbleiben mager. In Zusammenhang damit überfetten und kurzes Wegbleiben nach fahren in diesem Bereich. Das hat mich letztlich dazu bewogen den doch gegen nen Mikuni VM20 zu tauschen. Die Originaloptik ist zwar dahin, dafür aber etwas mehr Bums (halt 20 zu 18) und endlich nen sauberes Ansprechen und Drehzahlorigien ohne böse Folgen...


Das kann ich auch so wiedergeben. Das Erste was mir passierte war, dass der Messingschieber für den Startvergaser hängen blieb und gleich gefressen hatte, gleich beim ersten mal anlassen. Danach flog mir bei einer Testfahrt vom 85er D die Messingplombe vom Umluftkanal durch den Zylinder und verursachte einen kurzen Klemmer. Spucken aus dem Überlauf ließ sich auch nie abstellen und dann immer das Phänomen, dass der Motor das Standgas für einen gewissen Zeitraum perfekt hielt und dann sackte es plötzlich ab. Hat dann dann nicht etwas mit dem Gas gespielt soff die Kiste gnadenlos ab wenn die Ampel zb. auf grün geschalten hatte und man anfahren wollte. Der Deckel der Schieberkammer löste sich auch regelmäßig. Negativ fand ich auch diese Gemischschraube die nahezu keinen Widerstand hatte. Ein Kunde hat den Vergaser (RVFK) weder an nem Zylinder von Peterstuning noch an Zylindern von mir abgestimmt gekriegt und klagte über die selben Probleme, er hatte soagr noch einiges mehr versucht , zB. anderes Schwimmernadelventil etc. erst der VM20 brachte abhilfe.

Mit den neuen 21ern habe ich diese Probleme jedenfalls nicht, kann aber auch ein Montagsmodell erwischt haben und ich betone nochmal wir reden vom 21er RVFK, dass muss nicht auf die kleineren Versionen zutreffen, erst recht der Fall mit der Plombe, da ja bei den 16ern und 18ern die Wandung stärker ist weil Durchlass kleiner.
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