Entstehung eines neuen 6 Gang Getriebe

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Re: Entstehung eines neuen 6 Gang Getriebe

#591 Beitragvon Vinni1993 » 13 Feb 2017, 00:09

Grüße,

Losradwellen fertig.

20170212_230835.jpg


Gruß Vincent
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Re: Entstehung eines neuen 6 Gang Getriebe

#592 Beitragvon DennyW » 13 Feb 2017, 08:26

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Re: Entstehung eines neuen 5 Gang Getriebe

#593 Beitragvon bommels_k2 » 12 Mär 2017, 13:25

Vinni1993 hat geschrieben:Es gab bis dahin viele Fehlschläge!
Insgesamt habe ich 4 Losradwellen anfertigen müssen. 3 Stück waren für die Mülltonne. :-D

Gruß Vincent


Nabend Vincent

du sprichst mir aus der Seele! Hab am Freitag auch fuer 5 Stunden meine allererste Losradwelle gedreht und habe die 14mm Bohrung ca. 3mm zu tief gesetzt, sodass die 4mm Kugeln den Ziehkeil nicht dauerhaft zentrieren; muss deswegen nochmal ran. Aber alles Erfahrung ^_^

Ach ja: kann ich meine 16MnCr5 Losradwelle verzugsarm nitrieren lassen, ohne spaeteres Aussenrundschleifen?
Wieviel Untermass gibts du beim Vorbohren fuer die 9H7 und 14H7 Reibahle? 8,7 und 13,8 waren bei mir als zu gross gewaehlt; gibt es dort eine Faustformel mittels Reduzierfaktor?

Sorry bin nur gelernter Metallbauer :unsure:

Ronny
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Re: Entstehung eines neuen 6 Gang Getriebe

#594 Beitragvon cib » 12 Mär 2017, 14:28

Eigentlich 2/10tel Untermaß, mit mehr wirst du mit der Maschinenahle kaum reinkommen, die haben sonen kurzen Anschnitt. Aufs rundschleifen würde ich nicht verzichten wollen, aber wenn man so schön gedreht bekommt wie vinni...
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Re: Entstehung eines neuen 5 Gang Getriebe

#595 Beitragvon Vinni1993 » 12 Mär 2017, 15:03

bommels_k2 hat geschrieben:
Vinni1993 hat geschrieben:Es gab bis dahin viele Fehlschläge!
Insgesamt habe ich 4 Losradwellen anfertigen müssen. 3 Stück waren für die Mülltonne. :-D

Gruß Vincent


Nabend Vincent

du sprichst mir aus der Seele! Hab am Freitag auch fuer 5 Stunden meine allererste Losradwelle gedreht und habe die 14mm Bohrung ca. 3mm zu tief gesetzt, sodass die 4mm Kugeln den Ziehkeil nicht dauerhaft zentrieren; muss deswegen nochmal ran. Aber alles Erfahrung ^_^

Ach ja: kann ich meine 16MnCr5 Losradwelle verzugsarm nitrieren lassen, ohne spaeteres Aussenrundschleifen?
Wieviel Untermass gibts du beim Vorbohren fuer die 9H7 und 14H7 Reibahle? 8,7 und 13,8 waren bei mir als zu gross gewaehlt; gibt es dort eine Faustformel mittels Reduzierfaktor?

Sorry bin nur gelernter Metallbauer :unsure:

Ronny


Grüße,

auf das Rundschleifen oder Hart Runddrehen, sollte man eigentlich nicht verzichten.
Nitrieren ist extrem Verzugsarm, wenn nicht sogar Verzugsfrei.
Meine Losradwellen liefen nach dem Härten 0,012mm und nach der Hartbearbeitung unter 0,01mm.

Die 14mm Reibe ich nicht. Dort drehe ich auf 14,2mm auf, da mein Ziehkeil am Ausdrücker 14,1mm hat.
Die Bohrung 9H7 wird Vorgebohrt mit 8,8mm wie es CIB schon sagte.

Beim Nitrieren ist es wichtig, dass Aufmaß nur so gering wie möglich zu wählen. Maximal 0,2mm im Durchmesser!
Die Nitrierdauer sollte mindestens 70 Stunden betragen, lieber etwas mehr sogar, ich musste meine Losradwellen nochmal Nitrieren lassen (FA. Faulhaber in Zella Mehlis), da die Lauffläche von den Zahnrädern nach der Hartbearbeitung an unterschiedlichen Stellen zu weich geworden war.
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Re: Entstehung eines neuen 6 Gang Getriebe

#596 Beitragvon bommels_k2 » 13 Mär 2017, 11:48

Danke Vincent und cib fuers feedback. Also ist mein 16MnCr5 nitriergeeignet? Gasnitrieren oder was ist am verzugsaermsten? Weil das Aufkohlen soll der Erfahrung nach groessere Massabweichungen zur Folge haben...
Bzgl. der HM Reibahlen werde ich mir nochmals vernuenftige, kleinere Bohrer besorgen, vllt. probier ich auch mal die 7mm Losradkugelbohrungen mit 7H7 zu reiben, weil die Loecher mit konventionellen Spiralbohrern nicht kreisrund und im Dmr. um 0,4mm zu gross waren (also mit nem 7,1er Bohrer habe ich 7,5mm Loecher gebohrt - war auch schockiert)

VG
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Re: Entstehung eines neuen 6 Gang Getriebe

#597 Beitragvon YYYYY » 13 Mär 2017, 14:21

Du brauchst nicht unbedingt HM-Reibahlen, HSS geht auch.
Als Metallbauer nicht mit dem "Tabellenbuch Metall" vom Europa-Verlag gearbeitet? Das ist mit eines der Standardwerke in Ausbildung und teils auch Studium der Metallerei.
Da steht alles wichtige wie Zugabe und Schnittwerte drin.
Wichtig sind niedrige Schnittgeschwindigkeit (also niedrige Drehzahl) und eben die 2/10 Reibzugabe bei deinen Durchmessern.
Hast du Hand- oder Maschinenreibahlen?
Wenn deine Bohrer zu groß bohren, kann eigentlich nur der Anschliff außermittig sein. Selbst an-/nachgeschliffen?
Abhilfe kann auch Vorbohren schaffen.
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Re: Entstehung eines neuen 6 Gang Getriebe

#598 Beitragvon bommels_k2 » 14 Mär 2017, 12:33

Nabend 5Y,

klar hab ich in nem Tabellenbuch nachgeschaut jedoch fuer Vc 16MnCr5 nuescht gefunden - ich habe bzgl. Drehen nachgeschaut. Ich fahre als Laie grundsaetzlich zu wenig Vorschub und Schnitttiefe wegen Rz und der Vorsicht halber. Hab kein Bock auf die Tonne - und auf die Spindel ist wegen des Spiels auch net grossartigen Verlass :lol:
Die HM Reibahle krieg ich hier bei Taobao fuer um die 2...3Euro. Das mit dem angeschliffenen Bohrern ist nen guter Tip, das behersche ich eigentlich, aber vielleicht nicht soo genau :wacko:

Ich kaufe mir noch geeignete Cobaltbohrer und gut; die schwarzen rollgewalzten sind zwar elastischer aber ungenauer.

Danke nochmal wegen dem Tip des unsymetrisch angeschliffenen Bohrers,

Ronny
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Re: Entstehung eines neuen 6 Gang Getriebe

#599 Beitragvon bommels_k2 » 14 Mär 2017, 12:35

Fast vergessen anbei nen Bild bon der Reibahle:
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Re: Entstehung eines neuen 6 Gang Getriebe

#600 Beitragvon Vinni1993 » 15 Mär 2017, 02:45

bommels_k2 hat geschrieben:Nabend 5Y,

klar hab ich in nem Tabellenbuch nachgeschaut jedoch fuer Vc 16MnCr5 nuescht gefunden - ich habe bzgl. Drehen nachgeschaut. Ich fahre als Laie grundsaetzlich zu wenig Vorschub und Schnitttiefe wegen Rz und der Vorsicht halber. Hab kein Bock auf die Tonne - und auf die Spindel ist wegen des Spiels auch net grossartigen Verlass :lol:
Die HM Reibahle krieg ich hier bei Taobao fuer um die 2...3Euro. Das mit dem angeschliffenen Bohrern ist nen guter Tip, das behersche ich eigentlich, aber vielleicht nicht soo genau :wacko:

Ich kaufe mir noch geeignete Cobaltbohrer und gut; die schwarzen rollgewalzten sind zwar elastischer aber ungenauer.

Danke nochmal wegen dem Tip des unsymetrisch angeschliffenen Bohrers,

Ronny



Grüße,

als Tipp. Immer gutes Werkzeug verwenden.
Ich verwende Reibahlen HSSE von Garant.
Das Werkzeug ist Top!
Bohrer kommen von Holex und Garant. Habe zwar auch andere Marken, aber der unterschied ist deutlich zu spüren.
Ebay bietet manchmal Bohrersammlungen, mal stöbern, es lohnt sich definitiv.
Alte DDR Restbestände von WMW kann man auch kaufen. Daher stammen meine Bohrer von 20-62mm.

Hier ist es leider wahr, das Mehrkosten = gut bedeutet.
Gerade, da ich 42CrMo4 hauptsächlich bearbeite zahlt sich gutes Werkzeug aus.

Wenn du die Kugelbohrungen bohrst, solltest du so vorgehen.
Zentrieren mit einem Zentrierbohrer bis 2mm an der kleinen Spitze. Hohe Drehzahl wenig Druck und etwas Kühlschmiermittel.
Vorbohren mit 2,5-3mm und dann bohren mit 7mm ohne Reiben.
Das reicht locker um die 7mm Kugeln unterzubringen. So mache ich es auch. Die Bohrungen werden minimal größer (ca 0.03mm-0.05mm).

Dein 16MnCr5 ist nitriebar.
Erreicht eine Härte von etwa 60HRC nach dem Nitrieren.
Der User Mopped hat mir mal das Rundschleifen angeboten, kannst Ihn ja mal eine PN schreiben, ob er nicht deine Losradwellen schleift.

Gruß Vincent

Achja, wenn man gutes Werkzeug kaufen will, da kann ich bestimmt was deichseln, wer was braucht.
Bis zu 40% Rabatt bei Hoffmann. :)
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