Werner´s Star

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Re: Werner´s Star

#21 Beitragvon Rennopa » 27 Jan 2017, 17:44

Wenn das Kit RS 63 2 von RZT ,dann aber unbedingt mit Barikitkolben .Der Kitkolben hat bei mir geklappert wie ein Eimer Schrauben ...
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Spydersoft
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Re: Werner´s Star

#22 Beitragvon Spydersoft » 27 Jan 2017, 18:58

Das 63er ZT Stage 2 taugt auch nur wirklich gut am M54. Alternativ gibt es noch den JW Sport 63er. Der soll wohl sehr gut funktionieren.
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Joo
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Re: Werner´s Star

#23 Beitragvon Joo » 27 Jan 2017, 23:20

Ich würde folgendes machen: Bestell den RZT wieder ab und setze dich einfach mit Lucas von Eastside Performance über Facebook in Verbindung. Der bearbeitet dir deinen 63er Rohzylinder passend und gibt dir en passendem Kolben. Dann läuft die Kiste wunderbar und du musst dir nicht so viele Gedanken machen. :)
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w-sellschopp
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Re: Werner´s Star

#24 Beitragvon w-sellschopp » 29 Jan 2017, 13:16

So, Herrschaften, die Mühle rennt :)

Nachdem ich mir zuletzt immer unsicherer über den nächsten Schritt wurde, habe ich die Geschichte selbst angepackt. Der 63er in seiner ausgelieferten Form war ja sowieso für die Tonne. Nochmal Quetschkante gemessen und festgestellt: Beim 1. Mal nicht richtig gemessen, 1.95 mm!!!

Also Motor wieder raus und frisch ans Werk. Erstmal ´ne neue Fußdichtung aus 0.5er Dichtungspapier geschnitten (und dann gemerkt, dass genau so eine mitgeliefert wurde). Dann Zylinderbuchse und Zylinderkopf über Glasplatte heruntergeschliffen, so dass eine Quetschkante von genau 0.8mm entstand (ja, ich musste auch an den Zylinder ran, den Kopf hatte ich schon auf 1/10 Dichtfläche runtergearbeitet).

Als Zielsteuerzeit hatte ich mir 140, 165, 125 vorgenommen. Höher rauf kann man ja immer noch. Das Nachmessen des Almot ergab, dass die Überströmer schon bei 127 Grad lagen und gottseidank so bleiben konnten. Hatte ganz schön Bammel, sollte ja schließlich mein erster Tuningversuch werden. Den Auslass feilte ich mit Schlüsselfeilen um fast 2mm nach oben. Das war nicht wirklich einfach, hat aber am Ende gut geklappt. Den Einlass ließ ich, wie er war. Dafür schliff ich vom Kolbenhemd einen knappen Millimeter runter.

Alles wieder zusammengebaut, Vergaser, Zündung und Auspuff blieben im absoluten Originalzustand. Angekickt und lief. Gasstöße quittiert der Motor jetzt, als hätte ich einen Kurzhubdrehgriff. Puuh, immer schön aufpassen, dass der Motor noch nicht so hoch dreht. Die ersten 20 Kilometer mit Grinsen zurückgelegt. Der Motor zieht richtig gut. Auch die Ganganschlüsse sind wesentlich passender als vorher. Ab 50 Km/h zieht der Motor noch mal richtig an (was ich leider verhindern musste, bloß kein Klemmer, war trotdem einmal kurz auf 65).

Ich werde nach dem Einfahren hier weiter berichten

Bis dann - Werner -
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Re: Werner´s Star

#25 Beitragvon Mopedschmiede » 29 Jan 2017, 21:06

w-sellschopp hat geschrieben:So, Herrschaften, die Mühle rennt :)

Nachdem ich mir zuletzt immer unsicherer über den nächsten Schritt wurde, habe ich die Geschichte selbst angepackt. Der 63er in seiner ausgelieferten Form war ja sowieso für die Tonne. Nochmal Quetschkante gemessen und festgestellt: Beim 1. Mal nicht richtig gemessen, 1.95 mm!!!

Also Motor wieder raus und frisch ans Werk. Erstmal ´ne neue Fußdichtung aus 0.5er Dichtungspapier geschnitten (und dann gemerkt, dass genau so eine mitgeliefert wurde). Dann Zylinderbuchse und Zylinderkopf über Glasplatte heruntergeschliffen, so dass eine Quetschkante von genau 0.8mm entstand (ja, ich musste auch an den Zylinder ran, den Kopf hatte ich schon auf 1/10 Dichtfläche runtergearbeitet).

Als Zielsteuerzeit hatte ich mir 140, 165, 125 vorgenommen. Höher rauf kann man ja immer noch. Das Nachmessen des Almot ergab, dass die Überströmer schon bei 127 Grad lagen und gottseidank so bleiben konnten. Hatte ganz schön Bammel, sollte ja schließlich mein erster Tuningversuch werden. Den Auslass feilte ich mit Schlüsselfeilen um fast 2mm nach oben. Das war nicht wirklich einfach, hat aber am Ende gut geklappt. Den Einlass ließ ich, wie er war. Dafür schliff ich vom Kolbenhemd einen knappen Millimeter runter.

Alles wieder zusammengebaut, Vergaser, Zündung und Auspuff blieben im absoluten Originalzustand. Angekickt und lief. Gasstöße quittiert der Motor jetzt, als hätte ich einen Kurzhubdrehgriff. Puuh, immer schön aufpassen, dass der Motor noch nicht so hoch dreht. Die ersten 20 Kilometer mit Grinsen zurückgelegt. Der Motor zieht richtig gut. Auch die Ganganschlüsse sind wesentlich passender als vorher. Ab 50 Km/h zieht der Motor noch mal richtig an (was ich leider verhindern musste, bloß kein Klemmer, war trotdem einmal kurz auf 65).

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Also ich komm da auf 141/125/163 ;)
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Re: Werner´s Star

#26 Beitragvon w-sellschopp » 30 Jan 2017, 05:50

;) da hast du wohl die 0,3 mm von Kolben-OT zur Zyl-Oberkante vergessen :)
Aber mein Ergebnis ist tatsächlich nicht 100% richtig. Ich habe den Abstand vom Kolbenbolzen zum Kolbenboden und die Deachsierung nicht berücksichtigt

Bis denn - Werner -
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Re: Werner´s Star

#27 Beitragvon ckich » 30 Jan 2017, 10:05

Schön das er jetzt besser läuft, aber ich habe noch kein 63er Stino gesehen wo die Überströmer passten, die mussten deutlich nachgearbeitete werden um auf originalen SZ zu kommen.
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Re: Werner´s Star

#28 Beitragvon w-sellschopp » 30 Jan 2017, 14:12

Wie sind denn die SZ für die Überströmer, bin jetzt bei 127 Grad?
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Re: Werner´s Star

#29 Beitragvon Elektrozwiebel » 30 Jan 2017, 14:21

Dazu müsstest du uns sagen, auf welcher höhe die ÜS liegen.
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Re: Werner´s Star

#30 Beitragvon w-sellschopp » 30 Jan 2017, 15:13

Elektrozwiebel hat geschrieben:Dazu müsstest du uns sagen, auf welcher höhe die ÜS liegen.

Steht eigentlich in meinem Beitrag, 30.2 unter OT. Das macht roundabout 127 Grad Öffnungswinkel. Aber wo soll ich hin? Oder meint ihr ich muss die unteren Überströmer, die durch das Kolbenhemd gesteuert werden, anpassen? Oder wird da gar nichts gesteuert (Sind ja extra Ausschnitte im Kolbenhemd) :ask:
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